Stendal/Hitzacker (AFP) Die Hochwasserlage an der Elbe ist in einigen Regionen Ost- und Norddeutschlands weiter angespannt. Im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt versuchten die Einsatzkräfte am Dienstag weiterhin, die nach einem Deichbruch bei Fischbeck ausströmenden Wassermassen einzudämmen. Die Bundeswehr warf von Hubschraubern aus große, mit Sand gefüllte Säcke auf die rund 50 Meter lange Bruchstelle. Durch den Deichbruch an der Elbe in der Nacht zum Montag waren zahlreiche Ortschaften überflutet worden. Insgesamt sind nach Angaben des Landkreises Stendal rund 11.300 Menschen von Evakuierungen betroffen.