Marseille (AFP) Der TÜV hat das teilweise Einfrieren der Bankkonten seiner Frankreich-Tochter im Zuge des weltweiten Skandals um Billig-Brustimplantate der Firma PIP angefochten. TÜV-Anwältin Cécile Derycke argumentierte am Dienstag vor einem Gericht in Nanterre bei Paris, das Einfrieren von Geldern in Höhe von 900.000 Euro sei "nicht gerechtfertigt", wie das Unternehmen mitteilte. Sie verwies unter anderem darauf, dass die Staatsanwaltschaft bei einem Zivilprozess im südfranzösischen Toulon eine Verantwortung des Technischen Überwachungsvereins (TÜV) ausgeschlossen hatte.