Tel Aviv (SID) - Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) lässt sich bei der Suche nach einem neuen Sportdirektor Zeit. "Wir werden jetzt nicht unter Zeitdruck einen neuen Sportdirektor präsentieren. Wir arbeiten daran, das richtige Anforderungsprofil zu erstellen", sagte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach am Dienstag am Rande der U21-EM in Israel.

Nach dem überraschenden Ausscheiden von Robin Dutt (48), der im vergangenen Monat vorzeitig als DFB-Sportdirektor ausgeschieden und als Trainer zu Werder Bremen gewechselt war, müsse "die nächste Personal-Entscheidung sitzen und langfristig halten".

Niersbach ist aber nach wie vor davon überzeugt, dass der dritte DFB-Sportdirektor nach Matthias Sammer und Dutt ebenfalls aus der Profi- bzw. Trainerszene kommen kann. "Ich glaube nach wie vor, dass es richtig ist, in dieser Position jemanden zu haben, der sportfachliche Inhalte vermittelt. Er muss mehr als nur ein Koordinator oder Steuerer sein."

Die Bewerber müssten sich aber darüber klar sein, dass der Job etwas anderes sei, als sich jeden Tag mit einer Mannschaft auseinanderzusetzen.