Sofia (SID) - Der bulgarischen Sprinterin Tesdschan Naimowa droht nach einer positiven Dopingprobe der Verlust ihrer Goldmedaille von der Hallen-EM der Leichtathleten in Göteborg. Der 26-Jährigen war in einem Test das anabole Steroid Drostanolon nachgewiesen worden. Sollte sich das Ergebnis in der B-Probe bestätigen, muss Naimowa zudem eine lebenslange Sperre fürchten. Wegen eines Dopingvergehens war sie bereits zwischen 2008 und 2010 mit einem Wettkampfverbot belegt worden.

Bei der Hallen-EM hatte Naimowa das Rennen über 60 m gewonnen. Sollte ihr das Gold aberkannt werden, würde es an die zweitplatzierte Ukrainerin Maria Riemien übergehen. 100-m-Europameisterin Verena Sailer (Mannheim) würde von Rang acht auf sieben vorrücken.