Aurich (dpa) - Im niedersächsischen Aurich hat der Prozess um einen Internet-Aufruf zur Selbstjustiz nach dem Mord an der elfjährigen Lena begonnen. Das Amtsgericht schloss dabei die
Öffentlichkeit aus. Es überwiege der Schutzgedanke für den Angeklagten, hieß es zur Begründung. Ein 19-Jähriger aus Emden soll Ende März 2012 zu Straftaten gegen einen jungen Mann aufgerufen haben. Dieser war nach dem Mord an Lena irrtümlich unter Verdacht geraten und verhaftet worden. Das Urteil fällt möglicherweise noch heute.