Magdeburg (dpa) - Die Deichbruchstelle an der Elbe bei Fischbeck in Sachsen-Anhalt ist nach Angaben des Krisenstabes unter Kontrolle. Der Deich breche nicht noch weiter auf und die Fließgeschwindigkeit des aus dem Flussbett strömenden Wassers sei verringert worden, sagte Landesinnenminister Holger Stahlknecht. Zuvor hatte die Bundeswehr mit Hubschraubern große Sandsäcke in die Fluten geworfen. Die Hochwasserwelle rollt inzwischen weiter nach Norden: An der Elbe in Lauenburg in Schleswig-Holstein stieg das Wasser, in Mecklenburg-Vorpommern erreichte der Fluss wohl seinen Höchstwert.