New York (AFP) In Mali zwingen verschiedene Konfliktparteien nach UN-Angaben Kinder zum bewaffneten Kampf. Sowohl Tuareg-Rebellen als auch die islamistische Terrororganisation Al-Kaida und regierungstreue Milizen setzten hunderte Kinder als Soldaten ein, sagte die UN-Sonderbeauftragte für Kinder in Konflikten, Leila Zerrougui, am Mittwoch auf einer Pressekonferenz. Zudem würden malische Mädchen zur Heirat mit Kämpfern gezwungen. Laut einem von Zerrougiu vorgestellten Bericht ist sexuelle Gewalt gegen Mädchen durch bewaffnete Gruppen im Norden des Landes "weit verbreitet".