Dresden (AFP) Die Linke zieht mit der Forderung nach einem mittelfristigen Mindestlohn von zwölf Euro in den Bundestagswahlkampf. Zunächst müsse ein gesetzlicher Mindestlohn von zehn Euro geschaffen werden, heißt es im sozialpolitischen Teil des Wahlprogramms, der am Samstag auf dem Dresdner Parteitag abschließend beraten wurde. Bis Ende der nächsten Legislaturperiode solle er dann "an der Marke '60 Prozent des nationalen Durchschnittseinkommens' ausgerichtet werden". Dies seien derzeit zwölf Euro.