Berlin (dpa) - Die Bundeswehr hat ihren einst gefährlichsten Außenposten in Afghanistan geräumt. Der sogenannte Beobachtungspunkt Nord in der Unruheprovinz Baghlan wurde in einer feierlichen Zeremonie an die afghanischen Streitkräfte übergeben. Das teilte das Einsatzführungskommando der Bundeswehr mit. Zuletzt waren an dem Stützpunkt rund 200 deutsche Kräfte stationiert. Das Camp liegt 70 Kilometer westlich von Kundus. Der "OP North" wurde vor drei Jahren aufgebaut, als die Angriffe der Taliban ihren Höhepunkt erreichten.