Vatikanstadt (AFP) Papst Franziskus hat Frankreichs Parlament darauf hingewiesen, dass es beschlossene Gesetze auch wieder "außer Kraft setzen" könne. Auch auf diese Weise könne der Gesetzgebung "die nötige Qualität, die den Menschen erhebt und adelt", gegeben werden, sagte das 76-jährige Oberhaupt der katholischen Weltkirche am Samstag bei einem Treffen mit französischen Abgeordneten und Senatoren im Vatikan. Er bezog sich vor allem auf die Zulassung gleichgeschlechtlicher Ehen und ein damit verbundenes Recht zur Adoption von Kindern sowie auf Abtreibung und Sterbehilfe.