Teheran (dpa) - Die Präsidentschaftswahl im Iran hat eine Überraschung gebraucht: Der Kandidat des Reformlagers, Hassan Ruhani, hat mit mehr als 50 Prozent der Stimmen gewonnen und erreichte schon im ersten Durchgang die erforderliche absolute Mehrheit. Das hat das Innenministerium bestätigt. Der als gemäßigt geltende Ruhani war früher Chefunterhändler in den Atomgesprächen mit dem Westen. Als Präsident will er ein Ende der internationalen Isolierung des Landes erreichen. Ruhanis Wahlslogan war Besonnenheit und Hoffnung.