Istanbul (dpa) - Tränengas, Gummigeschosse und Schockgranaten:
Mit der gewaltsamen Räumung des Gezi-Parks hat Istanbul eine der gewalttätigsten Nächte seit Beginn der Proteste vor knapp drei Wochen erlebt. Hunderte Menschen wurden nach Angaben der Protestbewegung in der Nacht verletzt. Die Polizei habe ihren Einsatz mit einer Gewalt wie im Krieg geführt, kritisierte die Taksim-Plattform, die zu den wichtigsten Organisatoren der Proteste gehört. Die Protestler wollen aber trotzdem weiter demonstrieren. Die Regierung kündigte an, weiterhin hart dagegen vorzugehen.