Barcelona (SID) - Der Große Preis von Katalonien stand für die deutschen Moto3-Piloten unter keinem guten Stern. Toni Finsterbusch (Krostitz) schied zwei Tage nach seinem 20. Geburtstag bereits in der ersten Runde aus, Jonas Folger (Schwindegg) und Florian Alt (Nümbrecht) waren in Spanien beim sechsten WM-Lauf erst gar nicht an den Start gegangen.

"Ich hatte keine Chance und bin zu Boden gegangen", sagte Finsterbusch bei Sport1. Zuvor war der Sachse nach einer Kollision mit dem Finnen Niklas Ajo und dem Niederländer Jasper Iwema im Kiesbett gelandet. Dabei war dem Kalex-Piloten im Qualifying mit Platz 19 das beste Saisonergebnis gelungen.

Im Rennen gab es einen spanischen Fünffachsieg, Luis Salom setzte sich vor Alex Rins und Maverick Viñales (alle KTM) durch. Philipp Öttl (Ainring/Kalex) wurde 18., Wildcard-Starter Kevin Hanus (Nürnberg/Honda) belegte den 27. und letzten Platz. In der Gesamtwertung setzte sich Salom (127 Punkte) an die Spitze, dahinter liegen Viñales (122) und Rins (101).

Jonas Folger (63 Punkte/4.) musste am Freitag nach wenigen Trainingsrunden einsehen, dass ein Start keinen Sinn macht. Der 19-Jährige hatte zwei Tage zuvor beim Motocross-Training im italienischen Mantova einen doppelten Bruch im rechten Handgelenk erlitten.

Alt hatte das Qualifying am Samstag absolviert und war 33. geworden. Erst am Renntag zog sich der 17-Jährige zurück. Der Youngster hat weiter Probleme wegen eines Knochenbruchs im rechten Unterarm, den er sich vor vier Wochen in Le Mans zugezogen hatte. "Ich habe einfach zu starke Schmerzen und auch keine richtige Kraft das Motorrad zu halten", sagte Alt.