Barcelona (SID) - Weltmeister Sandro Cortese ist beim Großen Preis von Katalonien unverschuldet leer ausgegangen. Die Maschine des in die Moto2 aufgestiegenen Moto3-Champions wurde kurz nach dem Start bei einer Kollision so stark beschädigt, dass der Berkheimer das Rennen wenig später aufgeben musste. Marcel Schrötter (Vilgertshofen/beide Kalex) kehrte nach einem Sturz ebenfalls vorzeitig in die Box zurück.

"Mir ist jemand extrem hinten reingefahren. Die Schwinge wurde so stark verbogen, dass das Motorrad nicht mehr geradeaus gefahren ist", sagte der 23-jährige Cortese bei Sport1: "Es ist einfach blöd gelaufen."

Wie Cortese, der beim sechsten WM-Lauf nach dem besten Qualifying der Saison als Neunter gestartet war, verpasste auch Schrötter die Chance auf eine Top-10-Platzierung. Auf Rang acht liegend stürzte der 20-Jährige und musste sich ganz hinten wieder einreihen. Wenige Runden später gab auch er auf.

Den Sieg beim Heimrennen in Spanien sicherte sich Pol Espargaro vor seinem Landsmann Esteve Rabat (beide Kalex) und dem Schweizer Tom Lüthi (Suter). In der Gesamtwertung führt weiter Scott Redding, der beim Grand Prix in Spanien Vierter wurde. Hinter dem Briten (114 Punkte) liegen Espargaro (79) und Rabat (75).