Teheran (dpa) - Hoffnung im Westen, Skepsis in Israel: Nach seinem Überraschungssieg bei der iranischen Präsidentenwahl hat der moderate Kleriker Hassan Ruhani eine deutliche Kurskorrektur angekündigt. Der ehemalige Atom-Chefunterhändler will vor allem die internationale Isolierung seines Landes beenden. In der Außen-, Sicherheits- und Atompolitik hat aber der oberste Führer, Ajatollah Ali Chamenei, das letzte Wort. Ein radikaler Wandel ist nicht zu erwarten. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bleibt skeptisch: Das iranische Atomprogramm bleibe "die größte Bedrohung des Weltfriedens".