Teheran (dpa) - Währen im Iran noch der Sieg des Reformlager bei der Präsidentenwahl gefeiert wird, kommen die ersten Forderungen an den neuen Staatschef Hassan Ruhani. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon gratulierte Ruhani und erklärte zugleich, er erwarte von ihm "eine konstruktive Rolle in regionaler und internationaler Politik". Die US-Regierung bekräftigte ihr Interesse an einer diplomatischen Beilegung des Atomstreits mit Teheran. Der 64-jährige Ruhani hatte die Wahl auf Anhieb mit mehr als 50 Prozent der Stimmen gewonnen.