Fischbeck (dpa) - Deiche sprengen und Schiffe versenken: Mit ungewöhnlichen Mitteln haben die Einsatzkräfte in den Hochwassergebieten die Wassermassen zurück in die Flüsse gedrängt. Zwar gingen die Pegelstände der Elbe am Wochenende zurück. Dennoch rechnen die Behörden in mehreren ostdeutschen Orten erst für den Verlauf der kommenden Woche mit einer Entspannung der Lage. In Fischbeck in Sachsen-Anhalt wurden gestern zwei Lastkähne in der Elbe versenkt, um ein 90 Meter großes Loch im Damm zu stopfen. Ein dritter Kahn soll den gebrochenen Deich endgültig schließen.