Phnom Penh (dpa) - Der 3776 Meter hohe japanische Vulkan Fuji gehört ab sofort zu den fast 1000 weltweit anerkannten Stätten von einzigartiger Schönheit. Das Welterbekomitee der UN-Kulturorganisation (Unesco) beschloss, den höchsten Berg Japans in die Welterbe-Liste einzutragen.

Der Denkmalpflegebeirat Icomos stellte die Bedeutung des Berges als heilige Stätte heraus, an dem Pilger nicht nur Tempel besuchen, sondern auch durch das Besteigen des Fuji selbst spirituelle Erfüllung suchten. Ebenso wurde der Fuji als Inspirationsquelle für Künstler gewürdigt. Der Vulkan 100 Kilometer südwestlich von Tokio gilt als aktiv, brach aber zuletzt vor mehr als 300 Jahren aus.

Das Welterbekomitee tagt in der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh. Es hatte am Samstag bereits die Reisterrassen in der chinesischen Provinz Yunnan in die Welterbeliste aufgenommen. Das Komitee wollte voraussichtlich noch am Samstag über den Antrag Kassels auf Aufnahme des Bergparks Wilhelmshöhe in die Welterbeliste entscheiden.

Unesco-Information Fuji