Luxemburg (dpa) - Die EU will den Steuerzahler bei Bankenpleiten künftig entlasten und dafür Aktionäre und Gläubiger in die Pflicht nehmen. Neue Regeln für die Abwicklung maroder Banken bleiben zwischen den EU-Staaten aber umstritten. Am frühen Morgen scheiterten die Verhandlungen in Luxemburg. Jetzt wollen die EU-Finanzminister am kommenden Mittwoch einen neuen Anlauf machen, um gemeinsame Regeln aufzustellen. Die EU-Staaten wollen das Abwicklungsgesetz aber noch bis Ende des Monats - vor dem EU-Gipfel - auf den Weg bringen.