Washington (dpa) - Die USA machen im Fall Edward Snowden Druck auf Russland: Sie forderten von Moskau die Auslieferung des früheren Geheimdienstlers. Regierungssprecher Jay Carney sagte, Washington sei bereits im Gespräch mit Moskau. Über den Verbleib des 30-Jährigen gab es allerdings widersprüchliche Angaben: Einige Medien berichteten, er habe Russland verlassen, andere behaupteten, er halte sich im Transitbereich des größten Moskauer Flughafens auf. Er beantragte in Ecuador Asyl.