New York (AFP) Hollywood-Star Angelina Jolie hat vor dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen die Tatenlosigkeit der Staatengemeinschaft angesichts von sexueller Gewalt in bewaffneten Konflikten angeprangert. Bei einer überraschenden Teilnahme an einer Sitzung des einflussreichsten UN-Gremiums in New York sagte die US-Schauspielerin am Montag, es sei Zeit zum Handeln. "Vergewaltigung ist eine Kriegswaffe (...), eine Bedrohung der Sicherheit. Daher liegt der Kampf gegen sexuelle Gewalt in Ihrer Verantwortung", sagte Jolie. Die Welt müsse dem Thema endlich Priorität einräumen.