Berlin (AFP) Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) will gemeinsam mit 16 Verbänden eine Reform der inzwischen sieben Millionen Minijobs in Deutschland erreichen. Es sei eindeutig nachgewiesen, "dass der Minijob kein Sprungbrett in reguläre Beschäftigung, sondern eine Niedriglohnfalle ist", erklärte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach am Dienstag in Berlin. Ziel der Initiative sei es, reguläre Beschäftigung zu fördern, die Gleichberechtigung zu stärken und den Fachkräftebedarf zu sichern. Die Beschäftigten, vor allem Frauen, benötigten eine Perspektive auf sozial abgesicherte Teil- oder Vollzeitbeschäftigung, forderte Buntenbach.