Berlin (AFP) Die regierungsunabhängige Gruppe Lobbycontrol hat der schwarz-gelben Koalition weitgehendes Versagen im Vorgehen gegen die Einflussnahme von Lobbys auf die Politik vorgeworfen. Lediglich im Bereich der Nebeneinkünfte von Abgeordneten habe es durch eine neue Transparenzregelung Verbesserungen gegeben, erklärte der Verband am Dienstag bei der Vorstellung des Lobbyreports 2013 in Berlin. Die Neuregelung sei hier vor allem auf die Debatte um die nebeneinkünfte von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück zurückzuführen. "Von einer vollständigen Transparenz sind die neuen Regeln aber noch weit entfernt", resümiert Lobbycontrol.