Paris (AFP) Nach heftigen Kursverlusten infolge einer Klagedrohung der EU-Kommission will die Betreibergesellschaft des Tunnels unter dem Ärmelkanal die Börsenaufsicht in Paris und London anrufen. Nachdem in der vergangenen Woche binnen zwei Tagen ein Börsenwert von 500 Millionen Euro "zerstört" worden sei, müsse geklärt werden, ob gegen Börsenrecht verstoßen worden sei, schrieb Eurotunnel-Chef Jacques Gounon am Montag in einem Brief an die Aktionäre des Unternehmens.