London (AFP) Fast eine halbe Million Frauen mit erhöhtem Brustkrebsrisiko könnten in Großbritannien vorbeugende Medikamente vom Staat erhalten. Unnötige Risiken und drastische Folgeeingriffe wie Brustamputationen könnten so häufiger vermieden werden, erklärte das Nationale Gesundheitszentrum NICE in einer Empfehlung vom Dienstag. Risikogruppen sollten deshalb auch Zugang zu Medikamenten wie Tamoxifen oder Raloxifen bekommen, obwohl diese in Großbritannien - anders als in den USA - noch nicht als Präventiv-Arzneimittel zugelassen sind.