Kiel (SID) - Die deutschen Yacht-Segler wollen einheitliche Verbandsstrukturen schaffen. Die seit knapp 30 Jahren bestehende Regattavereinigung Seesegeln (RVS) im Deutschen Segler-Verband (DSV) und die German Offshore Owner Assoziation (GerOO), die sich vor sieben Jahren gegründet hat, werden in Zukunft gemeinsame Sache machen. "Das ist eine positive Entwicklung. Der DSV hat das immer gepusht, um eine schlagkräftige Klassenvereinigung zu formen", sagte Wolfgang Schäfer, Vorsitzender des Seesegelausschuss im DSV, am Rande der Kieler Woche.

"Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass wir uns in den DSV integrieren müssen", sagt Volker Andreae von der Ger00. Bei der Ausscheidung für den Royal Ocean Cup (ROC) vor Bornholm, der ursprünglich vor Kiel ausgesegelt werden sollte, ist das Interesse von ehemals 13 Crews deutlich zurückgegangen. Übriggeblieben sind nur vier Mannschaften, von denen die "RubiX" (X35) und die "patent³" (ORC B) gesetzt sind.