Washington (AFP) Der Oberste US-Gerichtshof hat ein historisches Bürgerrechtsgesetz zum Schutz der Wahlbeteiligung von Afroamerikanern teilweise für ungültig erklärt. Der Supreme Court erklärte am Dienstag eine Vorschrift des Voting Rights Act von 1965 für verfassungswidrig, die Wahlgesetze in einer Reihe von Bundesstaaten im Süden der USA unter Aufsicht der Regierung in Washington stellt. Damit sollte einst sichergestellt werden, dass Afroamerikaner nach dem Ende der Rassentrennung ungehindert ihre Stimmen abgeben können.