Leipzig (AFP) In dem öffentlichen Verfassungsschutzbericht des Bundes dürfen mutmaßliche demokratiefeindliche Organisationen nur dann benannt werden, wenn ihnen verfassungsfeindliche Bestrebungen sicher nachgewiesen werden können. Ein Verdacht allein reicht dafür noch nicht aus, entschied das Bundesverwaltungsgericht in einem am Mittwoch in Leipzig verkündeten Urteil. Damit hatte die Klage der rechten Bürgerbewegung "Pro Köln" gegen ihre Nennung in Verfassungsschutzberichten des Bundes Erfolg. (Az: 6 C 4.12)