Berlin (AFP) Die Wasserversorgung in Deutschland bleibt weitgehend in öffentlicher Hand: Bei den Verhandlungen zwischen Europaparlament, EU-Kommission und EU-Ministerrat wurde am Dienstagabend in Brüssel offiziell beschlossen, die Wasserversorgung von der umstrittenen EU-Konzessionsrichtlinie auszunehmen. "Damit konnte verhindert werden, dass die deutsche Wasserwirtschaft zergliedert und eine Hintertür zur Privatisierung des Wassers geöffnet wird", erklärte am Mittwoch die Gewerkschaft Verdi in Berlin. Sie hatte die Proteste gegen die Richtlinie in Deutschland federführend organisiert.