Paris (AFP) In der sogenannten Karachi-Affäre in Frankreich hat eine Schlüsselfigur den Verdacht der Ermittler bestätigt, dass im Zuge eines Waffengeschäfts mit Pakistan Gelder zurück nach Frankreich flossen, um heimlich den Präsidentschaftswahlkampf von Edouard Balladur 1995 zu finanzieren. Der französisch-libanesische Geschäftsmann Ziad Takieddine gestand dies gegenüber den Untersuchungsrichtern, die zu den finanziellen Hintergründen eines Attentats im pakistanischen Karachi im Jahr 2002 ermitteln, wie die Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch aus Justizkreisen erfuhr.