Köln (SID) - Laut Liga-Chef Reinhard Rauball (66) hat sich der Ligaverband noch auf keinen Kandidaten für die Besetzung des Sportdirektorenpostens beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) festgelegt. Der Präsident von Borussia Dortmund reagierte in einer offiziellen Stellungnahme der Deutschen Fußball Liga (DFL) auf einen Bericht der Sport Bild, wonach der bisherige Assistent von Bundestrainer Joachim Löw, Hansi Flick, für die Position infrage kommen soll.

"Die Ligavertreter im DFB-Präsidium haben sich bisher nicht auf Namen für die Besetzung der Sportdirektor-Position festgelegt. Es gibt auch keinen Beschluss des Ligavorstandes", betonte Rauball, "wir wollen einen offenen Dialog im Spitzengespräch mit den DFB-Kollegen. Vorrangig ist dabei das Thema Anforderungsprofil. Dabei wären voreilige Vorfestlegungen alles andere als förderlich. Im Sinne der gemeinsamen Ziele sollte die Diskussion intern geführt werden."

Die DFL und der Ligaverband hatten nach dem kurzfristigen Abschied von DFB-Sportdirektor Robin Dutt (48), der Cheftrainer beim Bundesligisten Werder Bremen wurde, eine Diskussion über das künftige Anforderungsprofil des leitenden DFB-Angestellten angestoßen.