Düsseldorf (SID) - Rudi Völler (53), Sportchef des Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen, hat vor dem Landgericht Düsseldorf einer Vergleichszahlung von 50.000 Euro zugestimmt. Bei dem Rechtsstreit ging es um Feuchtigkeit in der Ex-Villa des Weltmeisters von 1990, der das Anwesen 2011 für 3,8 Millionen Euro verkauft hatte. Die Renovierungskosten durch die feuchten Wände sollen sich auf rund 180.000 Euro belaufen haben.

Völler hatte im Verlauf des Gerichtstermins die Lacher auf seiner Seite, als er zunächst den Vergleichsvorschlag ablehnte und laut Medienberichten erklärte: "Meine Frau hat gesagt, wenn ich mit einem Vergleich heimkomme, kriege ich einen Monat keine Spaghetti." Der gegnerische Anwalt bot Völler an, ihn zum Essen einzuladen, "damit sie nicht verhungern". Am Ende stimmte der 90-malige Nationalspieler Völler dem Vergleich zu.