Bogotá (AFP) Ein Gericht in Kolumbien hat den Chef der FARC-Guerilla und deren Chefunterhändler bei den Friedensverhandlungen mit der Regierung in Abwesenheit zu jeweils 40 Jahren Gefängnis verurteilt. Wie die Staatsanwaltschaft am Dienstag (Ortszeit) mitteilte, erhielten 20 weitere FARC-Kämpfer ebenfalls eine 40-jährige Haftstrafe. Das Gericht in Villavicencio, Hauptstadt der Provinz Meta, befand sie für schuldig, dort im Jahr 2003 bei einem Anschlag vier Menschen getötet und weitere 30 verletzt zu haben.