Bremen/Oldenburg (dpa) - Wegen des Verdachts von falsch deklarierten Wurstwaren hat die Staatsanwaltschaft mehrere Fleischbetriebe in Niedersachsen und Bremen durchsucht. Ein Sprecher des Unternehmens Könecke bestätigte die Razzia.

Nach Medienberichten soll der Hersteller mit Sitz in Bremen und Delmenhorst billiges Knochenfleisch in Wurstwaren verarbeitet haben, ohne dies auf der Verpackung zu vermerken. Der Könecke-Sprecher wies die Vorwürfe zurück. "Von uns wurden zu keinem Zeitpunkt Produkte mit falscher Kennzeichnung vermarktet." Auch Zulieferbetriebe sollen durchsucht worden sein.