Amsterdam (dpa) – Vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag beginnt heute der Prozess zum japanischen Walfang im Südpazifik.

Australien und Neuseeland hatten Japan vor dem höchsten Gericht der Vereinten Nationen verklagt, um ein Ende der Jagd auf Wale zu erzwingen. Nach Ansicht der Kläger betreibt Japan trotz internationaler Verbote noch immer kommerziellen Walfang in der Region.

Japan weist die Vorwürfe zurück und beruft sich auf ein internationales Abkommen, nach dem die geschützten Meeressäuger zu wissenschaftlichen Zwecken gefangen werden dürfen. Die Anhörungen vor dem Internationalen Gerichtshof sollen bis zum 16. Juli dauern. Wann ein Urteil fällt, ist noch nicht bekannt.

Walfang-Konvention

Japans offizielle Position zu Walfang

Japanisches Walforschungsinstitut ICR zu Störungen