Berlin (dpa) - Der Untersuchungsausschuss zur Drohnen-Affäre hat seine Arbeit aufgenommen und will in der Rekordzeit von gut zwei Monaten seine Ergebnisse vorlegen. In seiner konstituierenden Sitzung beschloss das Gremium, 18 Zeugen zum Scheitern des Drohnen-Projekts "Euro Hawk" zu befragen, darunter Verteidigungsminister Thomas de Maizière. De Maizière hat inzwischen neuen Ärger wegen eines anderen Rüstungsprojekts: Rechnungshof und Opposition werfen ihm vor, bei der Kürzung der Hubschrauber-Beschaffung schlecht verhandelt zu haben.