Peking (AFP) China verletzt einem Bericht der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) zufolge weiter massiv die Rechte der tibetischen Minderheit. Zwischen 2006 und 2012 seien im Zuge eines staatlichen Programms mehr als zwei Millionen Tibeter zwangsumgesiedelt worden oder hätten in neue Wohnungen umziehen müssen, hieß es in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht. In der Autonomen Region Tibet seien "mehr als zwei Drittel der Gesamtbevölkerung" davon betroffen.