Berlin (AFP) - (AFP) Die Kampagne für saubere Kleidung hat die Entscheidung der USA kritisiert, Handelserleichterungen für Bangladesch auszusetzen. Das sei "verlogen", sagte Maik Pflaum von der Clean Clothes Campaign (CCC) am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Die wichtigsten Akteure, um Arbeiterrechte vor Ort durchzusetzen, seien nicht Staaten, sondern die Auftraggeber wie Adidas oder H&M. "Sie bestellen und bezahlen, und sie können gute Arbeitsbedingungen durchsetzen." Die CCC setzt sich für bessere Arbeitsbedingungen in den Textilfabriken in Entwicklungsländern ein.