Urumqi (AFP) Nach Protesten mit Dutzenden Toten in der chinesischen Provinz Xinjiang haben die Staatsmedien "Terroristen" für die Gewalt verantwortlich gemacht. Am Freitag seien in der südlichen Präfektur Hotan mehrere Menschen von Bewaffneten angegriffen worden, die sich an religiösen Stätten versammelt hatten, berichtete die Zeitung "Global Times" am Samstag. In der Wüstenprovinz waren in der Nähe der Oasenstadt Turpan bereits am Mittwoch 35 Menschen bei Unruhen getötet worden. Die Behörden machen regelmäßig "Terroristen" für derartige Unruhen verantwortlich.