München (AFP) Der schwäbische Drogerie-Unternehmer Erwin Müller wirft der Schweizer Privatbank J. Safra Sarasin vor, den deutschen Fiskus bei fragwürdigen Aktiengeschäften um mehr als eine Milliarde Euro geprellt zu haben. Die "Süddeutsche Zeitung" zitierte am Wochenende aus einem Schreiben eines Anwalts von Müller an die eidgenössische Finanzmarktaufsicht. Es gebe Anhaltspunkte dafür, dass der Bundeshaushalt "um mehr als eine Milliarde Euro geschädigt wurde". Geschehen sein soll das bei Börsengeschäften, bei denen Aktien mit und ohne Dividendenanspruch in großen Mengen schnell gehandelt wurden.