München (dpa) - Nach einem gescheiterten Vermittlungsversuch hat die Polizei in München das Camp von Asylbewerbern am Morgen geräumt. Zuvor hatten rund 50 Asylbewerber angekündigt, ihren lebensgefährlichen Hungerstreik fortsetzen zu wollen. 44 Patienten seien mit dem Rettungsdienst auf zwölf Krankenhäuser verteilt worden, sagte Stadtsprecher Stefan Hauf. Die Asylbewerber aus mehreren afrikanischen und asiatischen Ländern fordern die sofortige Anerkennung ihrer Asylanträge.