Quito (AFP) Der ecuadorianische Präsident Rafael Correa hat die Verantwortung über das weitere Schicksal des flüchtigen früheren US-Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden Russland zugewiesen. Um Snowdens Asylantrag bearbeiten zu können, müsse er sich auf ecuadorianischem Boden befinden, sagte Correa am Samstagabend dem Privatsender Oromar. "Derzeit aber liegt die Lösung, sein weiteres Reiseziel, in den Händen der russischen Behörden", fuhr der Präsident fort. Er bekräftigte, sein Land könne nichts für die derzeitige Situation. Snowden stehe in Kontakt mit Wikileaks-Gründer Julian Assange, der ihm zu dem Asylantrag geraten habe.