Gütersloh (dpa) - Die Fusion von Random House und Penguin zum größten Publikumsverlag der Welt ist besiegelt.

Beide Seiten unterzeichneten am Montag die Verträge, wie Bertelsmann am Montag in Gütersloh mitteilte.

Das Medienunternehmen hält 53 Prozent an dem Gemeinschaftsunternehmen mit dem Namen Penguin Random House, Penguin-Mutter Person 47 Prozent.

Der Verlag umfasst alle Einheiten der bisherigen Töchter in den USA, Kanada, Großbritannien, Australien, Neuseeland und Indien.

Das Random-House-Geschäft in Spanien fließt ebenso in den Verlag ein wie die Penguin-Aktivitäten in Asien und Südafrika. Nicht betroffen ist das Deutschland-Geschäft von Random House.

Vorstandsvorsitzender des neuen Großverlages ist Markus Dohle. Er führt über 10 000 Mitarbeiter mit einem Umsatz von 3 Milliarden Euro. Dohle bleibt Chef der unabhängigen deutschen Sparte.

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