Berlin (AFP) Angesichts des US-Abhörskandals hat der stellvertretende FDP-Chef Christian Lindner einen vorläufigen Stopp des automatischen Datenaustausches mit den USA gefordert. Ein solcher Datenaustausch sei erst wieder sinnvoll, "wenn es ein gemeinsames Verständnis von bürgerlichen Freiheiten gibt", sagte Lindner der "Welt" (Donnerstagausgabe). Er äußerte Zweifel an der Darstellung, deutsche Stellen hätten nichts von der Ausspähung durch den US-Geheimdienst gewusst.