Washington (dpa) - Die USA lassen einem Zeitungsbericht zufolge den gesamten Briefverkehr innerhalb des Landes registrieren. Absender und Empfänger von jeder Sendung, die über den staatlichen Postdienst USPS verschickt wird, werden von Computern abfotografiert.

Das berichtet die "New York Times" (Mittwoch). Sie beruft sich dabei unter anderem auf Mitarbeiter des US-Justizministeriums und einen ehemaligen Agenten der amerikanischen Bundespolizei FBI.

Rund 160 Milliarden Postsendungen sollen in einem Überwachungsprogramm mit der Bezeichnung "Mail Isolation Control and Tracking" (MICT) vergangenes Jahr fotografiert worden sein. Das Programm diene vor allem der Arbeit von amerikanischen Strafverfolgungsbehörden.

"New York Times"-Bericht