Paris (AFP) Vor einem Pariser Arbeitsgericht hat der französische Skandalbanker Jérôme Kerviel seine Entlassung durch die Großbank Société Générale angefochten. Am ersten Verhandlungstag scheiterte Kerviel am Donnerstag in Paris mit einem Antrag auf ein Gutachten zu der Frage, ob er durch seine Zockerei der Bank tatsächlich einen Verlust von 4,9 Milliarden Euro einbrockte. "Ich weiß, dass es keinen Verlust gab, es gab nie einen Verlust von fünf Milliarden Euro für die Société Générale", sagte Kerviel vor der Verhandlung. Das Verfahren wurde nach kurzer Zeit auf den 24. März 2014 vertagt.