München (dpa) - Im NSU-Prozess hat der Angeklagte Carsten S. von Unsicherheiten beim Erkennen der Tatwaffe berichtet. Er hatte gestanden, dass er Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt eine Waffe übergeben hatte. Dabei soll es sich laut Anklage um die "Ceska" handeln, mit der die Neonazi-Terroristen neun Menschen ermordeten. In seiner Vernehmung beim Ermittlungsrichter seien ihm aber nur Kopien schlechter Qualität vorgelegt worden, sagte Carsten S. vor Gericht.