Kairo (AFP) Der vom Militär erzwungene Machtwechsel in Ägypten stockt: Nach blutigen Auseinandersetzungen zwischen Anhängern und Gegnern des gestürzten Präsidenten Mohammed Mursi mit fast 40 Toten boykottierte die einflussreiche salafistische Al-Nur-Partei am Sonntag die Ernennung des Friedensnobelpreisträgers Mohammed ElBaradei zum Übergangsregierungschef. Diseer rief in einem Interview zur Versöhnung auf, doch strömten am Sonntagabend wieder tausende Demonstranten der verfeindeten Lager zu Massenprotesten zusammen.