Würzburg (AFP) Das Risiko von tödlichen Spätfolgen einer Maserninfektion ist höher als bislang angenommen. Das haben Forscher der Universität Würzburg und des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) herausgefunden, wie die Universität am Dienstag mitteilte. Noch Jahre nach einer überstandenen Masernerkrankung kann es zu einer Entzündung des Gehirns kommen. Diese sogenannte sklerosierende Panenzephalitis (SSPE) verläuft immer tödlich.