Kronach (dpa) - Der schwer angeschlagene TV-Gerätehersteller Loewe bangt um seine Existenz. Das Unternehmen will sich nun mit einem sogenannten Schutzschirmverfahren absichern.

Wie Loewe mitteilte, soll beim Amtsgericht Coburg Antrag auf Einleitung eines solchen Verfahrens für die Loewe AG und die Tochter Loewe Opta GmbH gestellt werden. "Alle anderen in- und ausländischen Tochtergesellschaften arbeiten weiter wie bisher und nehmen nicht am Verfahren teil." Loewe werde weiter vom bestehenden Vorstand geführt.

Der Hersteller hatte zuletzt mitgeteilt, dass aufgrund hoher Verluste mehr als die Hälfte des Grundkapitals aufgezehrt sei, und berief eine Hauptversammlung für Ende Juli ein. Der Aktienkurs war eingebrochen.

ad-hoc-Mitteilung zum Schutzschirmverfahren